25 Jahre- Treffen vom „IL MOTOCLUB INTERNTIONALE MV AGUSTA ORGANIZZA“

28.06.2019

25 Jahre- Treffen vom

„IL  MOTOCLUB  INTERNTIONALE

MV  AGUSTA  ORGANIZZA“

 

 

Freitag, den 21. Juni 2019

 

Bericht Cascina Costa, Freitag 21.6.19

Lang ersehnt und endlich war es da: das Wochenende in Cascina Costa, Treffen der vielen MV Freunde, Bestaunen wunderschöner Motorräder und Geniesse italienischer Kulinarik!
Leider verhiessen die Wetterprognosen für Freitag nichts Gutes. Anfang Woche waren noch lange dunkelrote Regenbänder auf der Radaranimation auszumachen. Je näher es gegen Freitag hin ging, verschoben und verkleinerten sich diese Regenbänder etwas. Schliesslich fuhren wir um 7:30 Uhr in dem uns günstigst erscheinenden Moment ab und wir schafften es tatsächlich, ohne einen Tropfen Regen um 10 Uhr in Schiranna anzukommen. Im Gegenteil sogar: hier schien die Sonne und es war herrlich warm.
Wir trafen im Werk von MV Agusta auf die holländische und einen Teil der deutschen Clubmitglieder. Michael Burkhardt vom deutschen Club hatte die Werksbesichtigung in verschiedenen Gruppen organisiert. Wir durften schliesslich den fachkundigen Ausführungen unseres Guides Marco lauschen. Er führte uns durch die relativ kleine Produktionswerkstatt, wo alle MV‘s in Handarbeit zusammengeschraubt und getestet werden.  Zum Abschluss des Rundgangs führte uns ein Stuntfahrer seine unglaublichen Fahrkünste vor. Naja, ich muss noch etwas üben, fürchte ich ;-)

Nach der interessanten Tour gingen wir alle zusammen ins nahe gelegene Gartenrestaurant, um uns auch kulinarisch auf dieses Wochenende einzustimmen.

Wohlverpflegt fuhren wir am Nachmittag nach Busto Arsizio in unser Hotel. Auspacken, duschen, etwas ausruhen und aufbrezeln, dann mussten wir schon wieder zum nächsten Termin: der italienische Club lud zum Eröffnungsabend in der Villa Agusta! Wir fuhren im Taxi hin. Die Villa Agusta war lange Wohnsitz der Familie Agusta. Sie liegt links von Museum in Cascina Costa und ist von einem uralten romantischen Baumbestand umgeben. Das schöne Haus dient dient heute als Archiv, Bibliothek und Museum.
Wir trafen hier wieder auf unsere Bekannten aus Holland und Deutschland. Von den organisierenden italienischen Kollegen wurden wir herzlich begrüsst. Im Verlaufe des Abends lernten wir noch die englische Gruppe kennen. Es versteht sich fast von selbst, dass wir auch hier mit feinen Leckerbissen vom kalten Buffet verwöhnt wurden.
Unter den alten Bäumen im Garten wurde viel gelacht und diskutiert an diese schönen Sommerabend.

Vielen herzlichen Dank den Organisatoren für den tollen Eröffnungs-Anlass!

Dominique Winter

 

 

Samstag, den 22. Juni 2019

 

Ein 25 Jahre Jubiläum können auch unsere Freunde aus Italien in Cascina Costa di samarate- Varese dieses Jahr feiern.

 

Früh am Samstag- Morgen trafen wir uns (ein kleines Grüppchen vom Schweizer Club) an der Gotthardraststätte Nord. Zügig waren wir bei den Magni- Brüder zum Apero und gleichzeitiges Bewundern der ausgestellten Unikate. (alte 4 Zylinder MV’s, sowie einige wunderschöne Eigen- und MV- Umbauten der neuen Generation der Magni- Faktur.

Übrigens: Neben den wunderschönen Motorrädern tischten sie uns viele südländische Köstlichkeiten und kühle Getränke auf. Nur schon wegen der Qualität der Salami müsste jeder einmal die Gastfreundschaft der Magni- Familie

geniessen.

 

Aufbruch zu den Hotelzimmern, Quartier beziehen. Auch die Satelliten haben einmal Mittagspause. Wir fuhren hin und her, hin und her. Manche wichtigen Punkte kreuzten wir mehrmals. Es war eine „Blueschtfahrt“ (Baselbieter Ausdruck für eine Ausfahrt ins Kirschengebiet) in Norditalien. Zimmer beziehen, kurz ausruhen und weiter zum Abendevent in die Werkshallen von MV AGUSTA Italien an den Lago Varese hetzen. In diesem Werk wurden früher die wunderschönen Aermacchi- Einzylinder Motorräder gebaut. Man konnte die Geschichte förmlich riechen.

 

Vor den Hallen wurden wir mit kühlen Getränken (leider kein Bier) verwöhnt.

Dort konnte man schon wieder Kontakte knüpfen. Bei dem englischen MV- Präsidenten, war ich froh, dass ich Stefano bei mir in der Nähe hatte. So konnte er mir als Dolmetscher zur Seite stehen.

Der Saal war festlich geschmückt. Gedecke für 280 Personen waren auf den Tischen verteilt.

Um die Bankettbestuhlung reihten sich im Halbkreis sehr viele neue MV- Modelle, sowie zwei Caciva- Maschinen. Es war natürlich der Hingucker für alle Motorrad- Verrückte.

Das Galamenu war gespickt mit diversen Überraschungen, eingebaut in den verschieden, prima piatti, secondo piatti usw.

Zwischen den Gängen, wie an allen Feiern, Ehrungen, Geschenke austauschen,

das vorstellen von persönlichkeiten aus der italienischen Motorradwelt.

Der Abend war mehr als gelungen. Alles geht einmal zu Ende. Friedlich und sanft schlief ich ein. Träumte vom Tag des Herrn und war gespannt, was ich am Renntag alles wieder zu sehen bekam.

 

Niggi Horni

 

 

Sonntag, den 23. Juni 2019

 

Sonntag, ausschlafen, da wir erst um 24 Uhr ins Bett gekommen sind. Um 9 Uhr trafen wir uns dann wieder im Frühstücksraum und fachsimpelten über den Vorabend im MV Werk.

Das Hotel Pineta in Bosto Arsizio ist wirklich empfehlenswert, zumal man das Auto/ Motorrad direkt vor seiner Zimmertür parkieren kann.

Auf dem MV Agusta Museumsgelände angekommen, war da schon ziemlich Betrieb und auch schon ziemlich heiss, die Sonne brannte ohne Einschränkung und trieb das Quecksilber am Nachmittag gegen 40 Grad hoch. Alle alten Rennmaschinen aus verschiedenen Epochen standen da, sowie neue MV Modelle vom F4, Draxter bis zur neuen Tourismo Veloce. Zum Geburtstag vom MV Agusta Club Cascina Costa wurden auf Kommando alle neueren Motorräder auf einmal gestartet, das ging allen  durch Mark und Bein.

Viele ehemalige Rennfahrer waren angekündigt, von Giacomo Agostini, Remo Venturi, Gianfranco Bonera, wie sie alle heissen, doch keiner war anwesend, nur Carlo Ubbiali habe ich gesehen. enttäuschend !

Ein Buch von Primo Felotti, inklusive Unterschrift (mittlerweile auch über 90 Jahre) habe ich mir reingezogen. Primo ist ein wahrer Künstler was Aluminium Verarbeitung angeht. Er war früher im Helikopter Werk Agusta tätig und „ klopfte“ da Helikopter Rümpfe, Millimeter genau. Später machte er für die Rennmotorräder von Agostini und Co. die Motorradschalen & Benzintänke.

Bei Sando Margo haben wir wie alle Jahre, feine Pasta alla Sandro serviert bekommen, dazu sein feiner Prosecco. Danke Sandro!

Wir deckten uns noch mit ein paar Erinnerungsstücken ein und machten uns gegen Abend wieder auf den Heimweg.

 

 

Ruedi Schuler         

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