Reisebericht Isle of Man

09.10.2017

Der MV AGUSTA- Club Schweiz macht einen Ausflug auf die Isle of Man „2017“

 

1. Reisetag: Freitag, 18. August 2017: Bericht von Niggi Horni

 

Teilnehmer:

Schuler Ruedi und Christine,

Kissling Paul und Rosemarie,

Bähler Ruedi und Girsberger Manuela,

Borowsky Raymond und Zubeda

Naldi Erwin,

Horni Ruedi, Horni Niggi,

 

Ab Zeebrügge, Samstag, 19. August 2017, trafen dann auch noch die restlichen Teilnehmer unsere deutschen- und Japaner- Freunde zu unsere frech gemischte Glaubensgemeinschaft.

Irrgang Georg

Kuschewski Joachim,

Masuda Tetsuaki

 

ENDLICH GEHT ES LOS

 

Um 08.00 Uhr morgens stehen wir alle, gespannt auf was da kommen mag, auf dem Parkplatz hinter der französischen Grenze bei Basel, und hören den Worten von unserem Leader, Ruedi Schuler, zu. Kurz die Strecke etwas besprochen, wie wird in der Gruppe gefahren usw. Unsere Route führte uns Richtung Mulhouse und direkt auf den Grand Ballon. Die Strasse war hervorragend ausgebaut. Da kamen bei uns schon die ersten Glückshormone zum Vorschein. Es war einfach schön, die kurvigen, durch frisch riechende Waldstücke zu fahren. Auf der Passhöhe nahmen wir unseren ersten Kaffee zu uns. Jeder hatte schon ein glückliches Grinsen auf dem Gesicht. Ja unser Ferienausflug auf die Isle of Man 2017, hat definitiv begonnen.

 

Quer durchs schöne Elsass kämpften wir uns Nordwerts. Kleine Dörfer, alte Häuser, schöne kleine Erhöhungen, Weinberge, Kirchen sind unsere Bilder, die wir sicher nicht so schnell vergessen werden.

 

Auf dem Weg zum schönen Städtchen Anould, haben wir auch den Col de Schlucht genossen. Das Elsass ist auch für einen Tagesausflug gut. Die engen Täler, die Anhöhen, die schönen alten Dörfer, einfach sehr sehenswert.

 

In Mitten vom schönen Anould haben wir dann Rast gemacht. Kleinigkeiten durch die französische Küche genossen. Wegen einem Rechnungsfehler vom Service- Personal, sicher auch viel zu viel bezahlt. (Haben das aber erst beim nächsten Halt bemerkt)

 

Dann begann der grosse Regen. Auf einer Schnellstrasse konnten wir uns in einer kleinen Busshaltestelle (der Unterstand war leider auf der falschen Seite offen) umziehen.

 

Weiter ging die Fahrt Richtung Hotel in Esch sur Süre, Luxembourg.

 

Der Strassenbelag war durch den Regen richtig rutschig und schmierig geworden.

Leider hat es dann schon wieder in einem Kreisel etwa 20 Km vor dem Hotel eine Bodenberührung gegeben. Bei Paul und Rosemarie Kissling hat das Vorderrad die Haftung verloren. Leider hatten beide die Rippen angeschlagen. Nach dem sich wieder alle etwas gefangen haben, setzte sich Rosemarie auf das Schlachtschiff von Ruedi Schuler. Da konnte sie doch etwas gemütlicher sitzen. (Rückenlehne usw.)

Paul setzte die Fahr mit der leicht havarierten Kawasaki Richtung Hotel alleine fort.

Christine hat sich kurz von ihrem Liebsten getrennt und  musste mit mir vorlieb nehmen.

 

Die erste Frage vom Hotelbesitzer: war alles gut gegangen? Musste ich leider verneinen.

Nein nicht schon wieder, erwähnte er. Könnt ihr den nicht Motorrad fahren? (vor sieben Jahren hatten wir auf dem Weg ja auch schon zwei liegen gebliebene Motorräder vorzuweisen.)

 

Die Hotelzimmer bezogen, die ersten Biere an der Bar genossen. Wunderbar gegessen.

Kurz, aber heftig geschlafen. Super, der erste Tag war schon eine Geschichte, die man nur erfährt, wenn man eine Reise tut. 

 

Samstag, 19.8.17

 

Nach einem feinen Zmorge im sehr gemütlichen Hotel Esch sur Süre sind wir überpünktlich um 9 Uhr (statt erst um 9.30 Uhr) abgefahren und haben erst mal die Tanks mit günstigem Luxembourger Benzin gefüllt. Da wir etwas knapp an Zeit waren resp die Fähre um 17 Uhr erreichen mussten, ging die Fahrt über die Autobahn via Bastogne, durch die Ardennen, Namur, Bruxelles und Gent nach Brügge. Wir erreichten Brügge um ca 13.30 Uhr. Leider konnten wir wegen einer Veranstaltung nicht wie erhofft ins Zentrum fahren. Ruedi Schuler fand aber zielsicher ein gemütliches Restaurant, wo wir mit Blick auf die Motorräder und eine Schleusenbrücke unsere Bäuche mit Moules (Muscheln) und anderen Leckereien füllten.

 

Nach dieser ausgedehnter Pause machten wir uns dann auf zur Immatrikulation der P&O Ferries. Hier trafen wir auch auf unsere Freunde Joachim, George und Tetsu aus den Deutschen MV Club. Das Beladen ging zügig von statten und wir durften unsere Kabinen beziehen.

Nach dem Abendessen und einem Schlumi in der Bar verzogen sich einer nach dem anderen in die Kojen, wo wir uns Grossbritannien entgegen träumten.

 

Dominique Winter

 

 

Sonntag, 20. August

 

Guten Morgen……..nach einer erholsamen Nacht auf der Fähre von Zeebrügge (BE) nach Hull (GB) erwachten Ruedi und ich sehr früh, fühlten uns jedoch erholt und beschlossen uns auf die Suche nach Kaffee  zu machen. Leider war alles noch geschlossen, da es ein wunderbarer Morgen war gingen wir an Deck und bestaunten den Sonnenaufgang. Etwas später öffnete Starbucks und endlich konnte ich meinen Latte Machiato geniessen. Nach und nach kamen die einen und anderen vom MV Club.

Um 09:30 sollten wir in Hull anlegen und so packten wir all unser Gepäck zusammen und warteten bis die Türen in den Frachtraum geöffnete wurden wo wir unsere Motorräder verstaut hatten während der Überfahrt. Endlich konnten wir zu den Motorrädern und mit Gepäck beladen. Nach meinem Empfinden hat es ewig gedauert bis die Türe geöffnet wurde. Es war eng im Frachtraum und mit den Motorradklamotten war ich schon jetzt schweissgebadet. Das Ausschiffen begann und wir fuhren resp. standen bei der Zollkontrolle an, kein vorwärts kommen alles und jeder wird kontrolliert. Oh nein echt nicht, musste ich doch noch den Helm ausziehen die ID wieder versorgen. Ich kam als letzte raus, es warteten schon alle und wollten so schnell als möglich los fahren. Wir hatten ja nur 4 Stunden Zeit nach Heysahm zu kommen da ging unsere Fähre nach Douglas auf die Isle of Man. Wir fuhren los es war zum Glück alles Autobahn. Wir machten eine kurze Pause an einer Raststätte um zu tanken. Alle waren irgendwie gestresst mit dem Gedanken die Fähre zu erreichen. Ruedi Schuler gab das Zeichen um wieder los zu fahren. Plötzlich hupte es, ich schaute zurück da standen Ruedi Bähler und Joachim Kuschewski. Ich hielt an und ging zurück. Alle anderen fuhren vorbei. Joachim hatte eine Panne seine MV sprang nicht mehr an. Er sagte; hätte dies schon mal gehabt es sei nur eine Sicherung. Zum Glück hatte er welche mitgenommen. Er wechselte die Sicherung aus und siehe da, seine MV schnurrte wieder. Nur alle waren weg…..auf und davon. Zum Glück hatte Ruedi Bähler ein NAVI, er gab die Adresse von Heysham ein und wir drei fuhren los. Hatten wir doch sicher 40 Minuten verloren. Auf den letzten Drücker erreichten wir die Fähre in Heysham, Gottseidank hatte Christine alles mit dem Hafenbüro geregelt. Sie winkten uns durch. Puhh geschafft. Nach einer 4-Stündigen sehr gemütlichen Überfahrt liefen wir im Hafen von Douglas ein. Nach kurzer Fahrt waren wir im Hotel, bezogen die Zimmer und erholten uns bei einem friedlichen Nachtessen. 

 

Manuela Girsberger

 

Montag, 21.8.2017

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück marschierten wir zum Fahrerlager hoch. Unser Hotel lag idealerweise nur 20 min. davon entfernt.

Da gab`s so einiges an Oldie`s zu bestaunen!! Die dort herrschende Stimmung, das Dröhnen der Motoren, der Benzingeruch und die gemeinsame Freude am Rennsport packte sogar uns Nichtfahrer!

Das Wetter war etwas kühl, ein guter Anlass für einige von uns sich ein Souvenir in Form einer Jacke oder eines Pulli`s zu kaufen.

Abends genossen wir beim Italiener `Allessandro` verschiedene, leckere italienische Klassiker; Vino Tinto und Grappa durften nicht fehlen, letzteres natürlich aus rein verdauungstechnischen Gründen!!

Zum Abschluss noch `nen Schlummi in der Hotelbar—insgesamt ein stimmiger 1.Inseltag.

 

Sozia Christine Schuler

 

Dienstag, 22.08.2017

 

Nach der Aufregung vom Vortag, können wir das Geld für die Überfahrt von den 4 Personen

und dem Auto von Remo abholen. Ein kleines Versehen der Fährenbetreiber!!!

 

Die 2. Überraschung ist die leere Batterie unseres Präsidenten, natürlich die vom Motorrad.

Nach dem etliche Mechaniker das Motorrad nicht zum Laufen brachten, musste Remo mit dem

Überbrückungskabel her.

 

Das Motorrad geht in die nächste Triumph Vertretung, und wir weiter auf der Insel.

 

Ausflug an den Hafen von Peel

Museumbesuch im Park

Dunlop Statue in den Bergen

Fahrzeugabnahme inder Boxengasse

Training schauen in der Kurve von Ramsey mit Fish und Chips

 

Danach Schlummertrunk im Hotel und ab in die Haia.

 


Newsletter Anmeldung
© 2017 by mv-agusta-club-schweiz.ch
Kontakt | Impressum | Design | Web